Grußwort Februar

Jahreslosung 2026: Offenbarung 21, 5
 Prüft alles und behaltet das Gute!
 
Monatsspruch Februar:  5. Mose 26, 11
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der Herr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
 
Liebe Leserinnen und Leser

vor einigen Wochen habe ich eine junge Frau mit ihrem neugeborenen Baby besucht. Es lag in den Armen seiner Mutter und wir redeten über Gott und die Welt. Wir erzählten dem Kind, wie schön die Welt ist: voller Wunder und Menschen, die es gut mit uns meinen. Von den anderen Dingen haben wir nicht gesprochen, von dem Dunklen, das einem Menschen auch begegnen kann. Davon weiß das Kleine zum Glück noch nichts.
Besonders in der Passionszeit werden wir daran erinnert, unsere Augen auch für das Dunkle zu öffnen. Da gibt es Menschen, die sich für Gerechtigkeit und Nächstenliebe einsetzen und die verfolgt und hingerichtet werden, genau wie Jesus, auch heute. Menschen leiden Hunger, Krankheiten, Gewalt und erfahren keine Hilfe. Was ist das nur für eine Welt?! Weil Gott in Jesus all das erlebt hat, machen wir die Augen auf für das Dunkle. Auch für das Dunkle in uns selbst. Wie schwach wir oft sind, wie sehr wir verletzt worden sind oder wo wir anderen wehgetan haben.
Was ist das nur für eine Welt?!
Was bin ich nur für ein Mensch?!
"Ein Gebet für den Elenden, wenn er verzagt ist und seine Klage vor dem Herrn ausschüttet." Der 102. Psalm kann uns helfen, wenn das Dunkel zu viel wird. Ein Gebet zum Herzausschütten. Wie gut tut das: einen Gott zu haben,  der sich das alles anhört. Manchmal scheint Gott ganz schön weit weg zu sein. Auch Jesus hat sich am Kreuz von ihm verlassen gefühlt, zu Boden geworfen in die Dunkelheit. Aber woher soll Hilfe kommen, wenn nicht von ihm? Menschen halten an ihrer Hoffnung fest. Das Volk Israel, die Jünger Jesu, wir. Trotz der Zerstörung des Tempels, trotz des Heilands am Kreuz, trotz der Dunkelheit in unserer Welt hoffen wir, dass Gott uns wieder aufbaut und wir eines Tages in Frieden und Liebe und Gerechtigkeit leben. In der Passionszeit machen wir die Augen auf für die Dunkelheit der Welt. Wir sollen das tun, weil Gott in Jesus all das Dunkle erlebt hat. Wir können es tun, weil wir von Ostern her glauben, dass die Dunkelheit nicht das Letzte ist. Wir können das Leid und die Ungerechtigkeit in der Welt sehen und uns wehren, weil wir auf Gottes Frieden und Liebe hoffen.
Ich wünsche mir, dass ich mit Freunden zusammensitze und wir von all dem reden: von Gott und der Welt. Von der Welt, wie sie ist, aber vor allem auch von Gott: Gott, der ewig ist und der uns liebt. Gott, dem wir unsere Herzen ausschütten können, weil er unsere Dunkelheit kennt. Gott, der unsere Trümmer mit uns aufbauen will. Ich will die Augen öffnen für die Dunkelheit, damit es dahinter wieder hell werden kann.

Eine Passionszeit zum Innehalten wüscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Christiane Rau

Kinderbibeltage

Thema: »Ihr werdet Euch wundern!«

Datum: 18. - 20. Februar 2026 (1.-6. Kl.)
Ort: Ottendorf-Okrilla im GZ
Abschluss: Familiengottesdienst am 22. Februar 2026 - 10.00 Uhr
Start: täglich 9.00 Uhr
Ende: gegen 15.30 Uhr mit kleiner Vesper
Teilnehmerbeitrag: 20 €
Anmeldungen über die Kindergruppen bzw. Homepage (demnächst) oder Pfarramt.

U. Anhut & Team

Jahresthema 2026 - Beten

Jahresthema 2026 - BETEN

Deine Erfahrung ist uns wichtig!

Wie die letzten Jahre setzen wir uns auch 2026 aus den Werten unseres Leitbildes einen thematischen Schwerpunkt. Dadurch wird unser Leitbild lebendig und unser Glaube gestärkt. Soweit die Theorie.
Man könnte jetzt für unseren Wert „BETEN“ ganz pauschal Gemeindeabende und Gebetszeiten organisieren und hoffen, dass es den einen oder anderen anspricht.
Wir wollen uns aber zunächst bewusst die Zeit nehmen, um die unterschiedlichen Erfahrungen und eventuellen Bedenken im Blick auf das „BETEN“ wahrzunehmen und ein Stück weit kennenzulernen.
Deshalb bitten wir dich, aktiv zu werden und dich an unserer kleinen Umfrage zu beteiligen.
Lass uns teilhaben an deinen Gedanken, Erfahrungen und Sehnsüchten zum Thema Gebet!
Die Umfrage ist so anonym, wie du es willst und wird uns dabei helfen, einen guten Überblick zu bekommen und den erkannten Bedürfnissen zu begegnen.In der Gemeindeversammlung Ende Februar werden wir alle Angaben auswerten und darauf aufbauend das Jahr über verschiedene Themen, Referate und praktische Übungen angehen.
Die Umfrage findest du unter diesem LINK oder du kopierst den folgenden QR-Code...

Tausend Dank für dein Mitwirken!
 

Jugendmitarbeiter

Dankbar -

Neuer Jugendmitarbeiter

 
Neuigkeiten aus dem stRUCKtur e. V. – Förderverein der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Ottendorf-Okrilla

»Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an« (Psalm 71, 5).
Mit diesem Vers aus den Psalmen hat sich unser neuer Jugendmitarbeiter Marvin Jüssen zum Familiengottesdienst am Sonntag, dem 07. Dezember 2025 vorgestellt. Die »Hoffnung« ist es, die Marvin in seinem persönlichen Leben tagtäglich begleitet. Und es ist die »Hoffnung«, von der Marvin den Jugendlichen in Zukunft erzählen und Zeugnis geben möchte. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn als Wegbegleiter für unsere Jugendarbeit gewinnen konnten. Marvin Jüssen wurde an diesem Sonntag auch von unserer Gemeindepädagogin Ulrike Anhut sowie Vertretern der 
Kirchgemeindevertretung und des stRUCKtur e. V. für seinen Dienst in der Jugendarbeit eingesegnet. Bei einem ersten Kennenlernen zur JG haben die Jugendlichen ein kleines »Kreuzverhör« mit ihm gemacht und erfahren, dass er  gern »Smash Burger« isst. So war es naheliegend, dass das Willkommensgeschenk ein Gutschein für ein erstes Teamtreffen der Jungen Gemeinde in einem »Smash Burger Laden« sein wird… Das Anstellungsverhältnis von  Marvin Jüssen hat bereits am 01. November 2025 begonnen und ist mit einem Stellenumfang von 75% zunächst auf 2 Jahre befristet. Seine Stelle wird zu 100% aus Spenden finanziert! Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann sich gern an Dorothea Menzel wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Marvin ist mit seiner Familie (verheiratet, zwei Kinder) vor einigen Jahren aus Essen hierher gekommen und ist gelernter Sozialassistent und Schauspieler. Diese Kombination hat er in den ersten Wochen seiner Anstellung bereits gut einsetzen können, um die Junge Gemeinde zunächst primär bei den Vorbereitungen zum Krippenspiel zu begleiten. Über die nächsten Projekte werden wir weiter berichten! 

D. Menzel

Frauenabendbrot

Liebe Frauen, wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Frauenabendbrot am Mittwoch, den 25.02.2026, ab 19 Uhr in die Aula der Grundschule ein. Wir bitten um Anmeldung bei Silvia Schreinert oder Christa Thieme. Falls Sie eine Kleinigkeit für unser Büffett mitbringen möchten, würden wir uns sehr freuen.
 
Bis dahin, viele Grüße! Silvia Schreinert
(Zum Vergrößern bitte anklicken)

Was glaubst DUDEN?

Der nächste Vortreg der Reihe "Was glaubst DUDEN" findet am Dienstag, dem 24. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum statt.
Das Thema ist: Und das soll man glauben?
Warum ich der Bibel trotzdem vertraue.
 
Bibel lesen - weil wir alle darin vorkommen.

Die einen nehmen jedes ihrer Worte wörtlich, für andere bieten ihre Geschichten nur krudes Zeug aus alter Zeit - und beide Gruppen verstehen die Bibel falsch. Sigurd Kasischke nimmt uns in der Lesung mit hinein in die Gedanken von Andreas Malessa. Der Autor zeigt, wie man das Buch der Bücher heute als aufgeklärter Mensch wertschätzen kann, ohne seine Vernunft an der Garderobe abgeben zu müssen.
Die Bibel als Leitfaden für moderne ethische Gewissensfragen. Gerade weil man sie ªkritisch´, d.h. unterscheidend, lesen lernt. Sie ist ein Klassiker des Lebenswissens, der auch heute noch zu einer Welthaltung anleitet, die dem Glück im Dasein und in der Gemeinschaft dient.
Der Abend ist besonders dafür geeignet, Freunde mitzubringen, die dem Thema aktuell kritisch und doch interessiert gegenüberstehen.

Also, ladet ein und kommt gemeinsam!

G. Pecking

 

Gemeindeversammlung

Unsere nächste Gemeindeversammlung findet am 27. Februar 2026 um 19 Uhr im großen Saal des Gemeindezentrums statt.

Partnergemeinde

Unsere Partnergemeinde in Uganda seit 2018

Im Norden Ugandas wächst seit 2018 ein Ort, der Hoffnung, Bildung und auch praktische Hilfe vereint:
Das Lern-Zentrum »Yahweh Shalom« in Otacpab.
Herzstück des Zentrums ist die Kirchengemeinde Ot pa wora (Vaterhaus) mit Pfarrer David Nokrach, die nicht nur geistliche Heimat, sondern auch sozialer Treffpunkt der Gemeinde ist.
Zum Zentrum gehört eine Nähwerkstatt, in der junge Frauen eine Ausbildung erhalten und damit eine echte Perspektive für ihre Zukunft entwickeln können. Ebenso wichtig ist die Schule: Ein Gebäude mit vier Klassenräumen bietet Platz  für 96 Kinder. Dort unterrichten sechs Lehrer grundlegende Fächer des täglichen Lebens – vom Gemüseanbau über Nahrungszubereitung und Ziegenzucht bis hin zu Hygiene, dem Umgang mit Geld, sozialem Miteinander und dem Weitergeben der Liebe Gottes. Ein weiterer Anbau mit zwei Räumen befindet sich derzeit in der Fertigstellung.
Für den Alltag der Schule stehen außerdem ein Küchengebäude, eine Latrine, ein Fußballplatz sowie ein Schulgarten zur Verfügung. Das Schuljahr endet jeweils im November, bevor die Regenzeit beginnt, und wird mit Prüfungen abgeschlossen.
Ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Arbeit kommt aus Deutschland: Mit monatlich 300 Euro an Spendengeldern der Kirchgemeinde Ottendorf-Okrilla werden der Unterhalt des Motorrads zur Organisation der Dorfbelange der  Leitersfamilie Nokrach, der wichtige Nachtwächter sowie medizinische Nothilfe finanziert.
Auch in diesem Jahr konnte die Gemeinde eine großzügige Spende aus den Kollekten der zwei Krippenspiele und der Christvesper in Höhe von ca. 1.150 Euro nach Otacpab senden. Herzlichen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. So trägt die Gemeinde maßgeblich dazu bei, dass »Yahweh Shalom« ein Ort des Friedens, der Bildung, der Fürsorge, des Glaubens und der Liebe Gottes bleiben kann.

Für weitere Informationen über das Projekt sowie über finanzielle Unterstützung steht Ihnen Petra Fiedler zur Verfügung. Sprechen Sie sie gerne an oder nehmen Sie Kontakt auf.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

A. Wolf

Gemeindepraktikum

Projekt "Gemeindeerkundung" unserer Konfirmanden

Wie man sicherlich schon gemerkt hat, gibt es seit Anfang des Jahres ein größeres Treiben in und um die Kirche. Unsere Konfis tauschen den Konfiunterricht bis zu den Winterferien gegen ein Praktikum in der Kirchgemeinde.
Angefangen beim Kirchendienst und der Technik zu den Gottesdiensten über das wöchentliche Blumenschmücken der Kirche bis hin zum Senioren- oder Kinderkreis. Jeder hat die Chance, in einen Bereich der Gemeindearbeit reinzuschnuppern, der ihn interessiert. Ganz viele ehrenamtliche Gemeindemitglieder und angestellte Mitarbeiter, die dieser Aufgabe teilweise schon Jahrzehnte nachgehen, zeigen unseren Jugendlichen mit viel Freude ihren »Arbeitsplatz«. Das Ziel des Ganzen soll natürlich - neben dem Kennenlernen der Gemeinde - sein, dass der ein oder andere Konfi so viel Spaß an seiner Aufgabe hat, den »Praktikumsplatz« gar nicht aufgeben möchte und das jeweilige Team ab dann auch unterstützt. Ich danke im Namen des gesamten Konfiteams allen ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern und auch unseren angestellten Mitarbeitern, dass sie dieses Projekt Jahr für Jahr  möglich machen und die Konfis so liebevoll an die Hand nehmen.

Es grüßt euch Julia Menzel

Rückschau - Festwoche zur Kirchweihe

Eine Jubiläums-Wundertüte - abwechslungsreich wie auch stimmungsvoll

Mit einer fröhlichen, festlichen und überraschend vielseitigen Jubiläumswoche feierte unsere Gemeinde das 150-jahrige Kirchweihjubiläum. Die intensive Vorbereitung verlangte viel Zeit, Energie und Herzblut - und wurde am Ende  reich belohnt: Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und die Begeisterung deutlich spürbar. Ein Rückblick auf 150 Jahre Gemeindegeschichte in Bildern und Videosequenzen ließ Erinnerungen lebendig werden. Dabei ging es nicht nur um Gebäude, ihre Veränderungen und Jahreszahlen, sondern vor allem um die Menschen, die unsere Gemeinde über Generationen hinweg geprägt haben: Pfarrer, Mitarbeitende und viele engagierte Gemeindeglieder.

Für klangvolle und stimmungsvolle Momente sorgten ein mitreißendes Gospelkonzert sowie der festliche Auftritt der Kantorei. Besonders vergnüglich wurde es beim bunten Abend: Alle Musikkreise der Gemeinde wirkten mit, und humorvolle Anekdoten aus dem Gemeindeleben wurden in einem gelungenen Laienschauspiel auf die Bühne gebracht - sehr zur Freude des Publikums und begleitet von herzhaftem Gelächter.

Nach jeder Veranstaltung lud ein kleiner Imbiss zum Verweilen ein und bot reichlich Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Lachen. Ergänzend dazu lädt eine Ausstellung in der Kirche dazu ein, das vielfältige  Gemeindeleben gestern und heute zu entdecken. Passend zum Jubiläum wurde außerdem eine Festschrift erstellt, die käuflich erworben werden kann.

Besonders erfreulich war die große Resonanz kirchenferner Gäste. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Helfenden, die diese rundum gelungene Jubiläumswoche möglich gemacht haben.

A. Wolf